Junger Pflanzentrieb wächst auf moosbedecktem Boden – Symbol für Biodiversität im ESG-Kontext.

Biodiversität im ESG-Kontext: Wirkung verstehen und gestalten

Biodiversität ist kein Randthema im ESG-Kontext, sondern eine Frage von Wirkung.

Wenn Unternehmen heute über ESG sprechen, rücken Themen wie Biodiversität, Flächennutzung und ökologische Wirkung stärker in den Fokus. Doch um diese Themen sinnvoll einordnen zu können, braucht es mehr als Kennzahlen: Es braucht ein Verständnis dafür, wie Biodiversität tatsächlich entsteht.

Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung aus Thüringen liefert dazu einen sehr konkreten Einblick. In einer ehemaligen Uranbergbau-Folgelandschaft bei Ronneburg wurden auf rund 60 Hektar insgesamt 18 Biotoptypen sowie 183 Pflanzen- und 126 Tierarten nachgewiesen, darunter zahlreiche Arten der Roten Liste und Vorwarnliste Thüringens.

Die Studie zeigt eindrücklich, dass Biodiversität kein Zufallsprodukt ist. Sie entwickelt sich durch das Zusammenspiel von Pflege, Nutzung, Sukzession und gezielt angelegten Sonderstrukturen. Genau diese Zusammenhänge sind entscheidend, wenn ökologische Maßnahmen im ESG-Kontext bewertet oder begründet werden sollen.

Mitautor der Veröffentlichung ist Leon Kirschner, Mitarbeiter von retria.

Wer tiefer verstehen möchte, wie Biodiversität auf Ausgleichsflächen konkret entsteht, findet im vollständigen Artikel viele Details, Karten und Artbeispiele.

Hier der Link zur Publikation.