
BaFin 2026: Nachhaltigkeitsrisiken im Mittelpunkt
Nachhaltigkeitsrisiken rücken stärker in den Fokus der Finanzaufsicht.
Die BaFin macht in „Risiken im Fokus 2026“ unmissverständlich deutlich:
Nachhaltigkeit ist kein Kommunikationsthema, sondern ein Risikotreiber für den Finanzsektor.
Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere:
- physische Risiken durch Klimawandel und Biodiversitätsverluste
- transitorische Risiken aus der Umstellung auf eine klimaarme Wirtschaft
Gleichzeitig kündigt die BaFin an, ihre Aufsicht 2026 weiter zu verschärfen, unter anderem bei physischen Klimarisiken, Greenwashing‑Prävention und der Prüfung nachhaltiger Finanzprodukte.
Auch wenn sich diese Maßnahmen an Finanzinstitute richten, endet ihre Wirkung nicht dort. Wenn Nachhaltigkeitsrisiken stärker in Risikomodelle, Bewertungen und Produktprüfungen einfließen, verändern sich die Entscheidungslogiken entlang der gesamten Finanzierungskette.
Kurz gesagt:
Nachhaltigkeitsrisiken werden zu unternehmerischen Risiken.
retria unterstützt Unternehmen genau an dieser Schnittstelle, wenn es darum geht, Nachhaltigkeitsrisiken systematisch einzuordnen und strategisch nutzbar zu machen.
Wenn Sie sich dafür interessieren, wie dieser Druck auf EU-Ebene entsteht, finden Sie eine Einordnung zu den ESG-Risikoleitlinien für Banken in den Kommentaren.
Mehr Informationen im BaFin‑Bericht „Risiken im Fokus 2026“.